„Yes we can” - Die transatlantischen Beziehungen zwischen EU und USA nach den Wahlen

Die letzten Präsidentschaftswahlen der Vereinigten Staaten wurden zu einem Ereignis, das viele Emotionen hervorrief – nicht nur in Amerika, sondern in der gesamten Welt. Der Sieg von Barack Obama stellt einen Durchbruch dar, weil er ein Demokrat ist und damit eine andere Partei als Bush repräsentiert, aber auch, weil er selbst Klischees überwand, die für viele Jahre unbesiegbar schienen. Europa beobachtete die Wahlen mit großer Spannung. Während der Wahlen  fanden Debatten, Umfragen und Diskussionen in vielen europäischen Ländern statt. Die letzten Jahre der transatlantischen Partnerschaft unter George W. Bush führten zu keinen bedeutenden Veränderungen. Die Debatten über den Irak und Afghanistan führten zu wenig, da Amerika im Alleingang seine Entscheidungen fällte und die Europäer(innen) zu Kommentator(inn)en degradierte. Abgesehen davon? Der Kyotovertrag zur Senkung von Schadstoffemmission, den die US-Regierung nicht unterzeichnete, sowie andere Probleme, die die transatlantische Partnerschaft funktionslos machten.

„Der Sieg von Barack Obama bringt Hoffnung“, sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner direkt nach den Wahlen. Alle bisherigen amerikanischen Präsidenten sahen die Europäer(innen) als Verbündete, doch Obama spricht von der „Europäischen Union“ und weist Europa Bedeutung zu. Auch während der Wahlen machte er klar, dass die EU eine wichtige Partnerin darstelle: „Die Zeit ist gekommen für die Vereinigten Staaten und Europa, ihre Bemühungen zur Lösung internationaler Probleme zu vereinigen“, sagte der frischgewählte Präsident. Es ist bedeutend, dass Obamas Ansichten zu Schlüsselfragen wie Abrüstung, dem Atomprogramm des Iran und Afghanistan mit den europäischen übereinstimmen. Auch in Umweltschutzfragen könnte Obama den Durchbruch bringen. Sowohl Europa als auch die USA suchen nach sicheren, günstigen und umweltfreundlichen Energiequellen, die den dramatischen Klimawandel stoppen können. Auf der UN-Klimawandelkonferenz in Poznan  am 14. Dezember 2008 versicherte Senator John Kerry als Obamas Stellvertrer den Abgeordneten, dass die Klimaproblematik ein äußerst wichtiges Thema für den neuen Präsidenten sei. Kerry sagte, Obama wolle die Kohlendioxidemmission bis 2050 auf weniger als 80% des heutigen Pegels senken.

Sie wissen beide, dass die Partnerschaft zwischen EU und USA halten muss, denn unsere Zukunft hängt von ihr ab.

Justyna, Polen

  

“Yes we can” - transatlantic relations between the USA and the EU after the elections

The last presidential elections of the United States became an event which caused a lot of emotions, not only in America but in the entire world. The victory of Barack Obama is a breakthrough because he is a democrat and represents a different party than Bush, but also because he himself defeated stereotypes which could not be overcome for many years. Europe as well has been contemplating the elections with great anticipation. During the elections there were debates, polls and discussions in many European countries. The last years of  transatlantic partnership with George Bush did not lead to any important change. The discussion on Iraq and Afghanistan issues led to little, America making decisions on their own which Europe could only comment on. What is more? The Kyoto agreement on lowering the pollution which the American government refused to ratify and other problems that caused the transatlantic partnership to stop functioning. 

"The victory of Barack Obama brings hope", said french minister of foreign affairs Bernard Koucher right after the elections. All former American presidents referred to Europeans as allies, but Obama uses the phrase "European Union" and considers Europeans important.  Even during the elections, he made it clear that the European Union is an important partner: "Now is the time for the United States and Europe to join their efforts in solving international problems", said the president elect. It is important that Obama's opinion on key issues such as disarmament, Iran and its nuclear ambitions, relationships with Russia or Iraq and Afghanistan are similar to the European one. Also, Obama may bring a breakthrough with regard to environmental matters. Both Europe and the United States want to provide safe, relatively cheap and environmentally friendly sources of energy which will stop dramatic change in climate. During the United Nations Climate Change Conference in Poznan  (COP 14) on the 14th of December 2008, senator John Kerry who represents Barack Obama assured the delegates that the climate problems are a most important issue for the new president. Kerry said Obama declared to reduce the CO2 emission to less than 80 percent of today's emission until 2050.

Both of them know that the partnership between the EU and the USA must last because our future depends on it.

Justyna, Poland