Wie können europäische Jugendevents zukünftig wirksamer veranstaltet werden?
Die Jugendlichen machen hierzu selbst einen Vorschlag:

Als Jugendräte der Präsidentschaftsländer [...] sehen wir dieses Treffen als eine Gelegenheit, allgemeine Antworten auf die Frage zu entwickeln, wie Jugendevents auf europäischer Ebene nachhaltiger zu machen sind. Um dieses Ziel zu erreichen, schlagen wir vor, das Potential von Jugendorganisationen unter der Schirmherrschaft des Europäischen Jugendforums (YFJ) und, mit Blick auf die Präsidentschaftsjugendevents, vor allem das Potential der Nationalen Jugend-räte (NYC) vollständig zu nutzen. Der YFJ und NYC sind besondere Partner im Hinblick auf die Beteiligung junger Menschen innerhalb und (bislang) außerhalb von Jugend-organisationen im Bereich des strukturierten Dialogs.
 
Aus unserer Sicht sollten die folgenden Schritte unter anderem gemacht werden, um das Potential von Jugendorganisationen besser und effizienter zu nutzen und so Jugendevents auf europäischer Ebene nachhaltiger und Jugendbeteiligung auf europäischer Ebene schlüssiger und nachhaltiger zu machen. Wir schlagen vor,
  • die Nationalen Jugendräte und das Europäische Jugendforum von Anfang an in die Organisation der Präsidentschaftsjugend-events miteinzubeziehen und sicherzustellen, dass sie in jeglichen Organisationsstrukturen präsent sind. Dies bedeutet, dass Jugendrepräsentant(inn)en in die Entscheidungen über Themen, Zielgruppe und Programm des Events mit einbezogen werden sollten;
  • die Nationalen Jugendräte die Teilnehmer(innen) europäischer Jugendevents auswählen zu lassen (wie es bei der Jugendkonferenz in Rom der Fall war);
  • die zukünftigen Teilnehmer(innen) immer im Voraus über die Forderungen des letzten Jugendevents zu unterrichten;
  • jedes zukünftige Jugendevent mit einer Auswertung der Fortschritte der (oder zumindest der Reaktionen auf die) letzten Jugendeventsforderungen durch Entscheidungsträger(innen), Jugendorganisationen und anderen Parteien auf verschiedenen politischen Ebenen zu beginnen;
  • die Teilnehmer(innen) des nächsten Jugend­events den existierenden Jugendaktionsplan aktualisieren und ändern zu lassen, statt jedes mal „Amerika neu zu entdecken“;
  • gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um den Jugendaktionsplan in konkrete Schritte umzusetzen, die die politische Kompetenzteilung respektieren und alle politischen Ebenen und Sektoren einbeziehen, die für die Durchsetzung der Forderungen junger Menschen nötig sind.
 
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