Völkerverständigung innerhalb der EU

Immer mehr Staaten treten der Europäischen Union bei. Das bedeutet auch immer mehr Kulturen, Sprachen und Traditionen. Dabei kann man leicht den Überblick verlieren oder schaffen wir es womöglich alle innerhalb der EU zu vereinigen?

Doch wollen wir denn überhaupt eine Vereinigung im kulturellen Bereich, die zu einer Kultur, einer Tradition und einer Sprache führt? Wollen wir alle unsere über Jahrhunderte entwickelten Kulturen aufgeben?

Die Antwort der EU-Kommission lautet zunächst: ein Europäisches Jahr des interkulturellen Dialogs (2008).
Auch unsere Vertreter(innen) in der EU-Kommission erkennen das Problem, dass wir nicht wissen, wie man mit der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Kulturen umgehen soll.

Die Ziele dieser besonderen Aktion sind, Menschen in Europa zum interkulturellen Dialog zu animieren und einen aktiven und weltoffenen Unionsbürger zu prägen. Wir sollten die Vielfalt der Traditionen, Kulturen und Sprachen nutzen um das Verständnis füreinander verbessern, das Zusammenleben zu vereinfachen und voneinander zu lernen.

Die EU-Kommission stellte 10 Millionen Euro zur Verfügung, um Studien zum Thema zu erstellen, um sieben Projekte im kulturellen Bereich und 27 länderspezifische Projekte zu unterstützen. Jedes Land konnte ein eigenes Projekt starten. Deutschland entschied sich acht separate Projekte an Schulen und anderen Bildungsinstitutionen anzubieten.

Ebenfalls gab es sieben Debatten rund um den interkulturellen Dialog in Brüssel, auf denen die Möglichkeit bestand, Ideen zum Thema auszutauschen.

Im Jahr 2008 stand auch die „Civil Society Plattform for Intercultural Dialogue“ diesem Projekt zur Verfügung. Hier hat man Organisationen zusammengebracht, die sich für kulturelle Bedürfnisse einsetzen und sich für mehr Verständnis zwischen den Völkern einsetzen.

Im Sommer 2007 hat man Befragungen zum interkulturellen Dialog in ganz Europa durchgeführt. Aus allen Beiträgen wurde die gemeinsame Agenda „Rainbow paper“ zusammengestellt und veröffentlicht. Danach diskutierte die EU-Kommission über die Vorschläge und die Überarbeitung wurde im November 2008 auf der Abschlussfeier veröffentlicht.

Das Ziel dieser Agenda ist es, gesellschaftliche Organisationen durch konkrete Handlungsvorschläge und politische Empfehlungen in den nächsten Jahren zu unterstützen.

Ein Beispiel ist, dass man den Hinweis gegeben hat, Minderheiten mit der Mehrheitsbevölkerung zusammen zu führen, indem man ihre Unterschiede erklärt und begründet. Dadurch erhofft man sich Verständnis für einander zu gewinnen.

Die Plattformen, auf denen die Themen diskutiert wurden, werden weiterhin bestehen und man hofft, dass die EU eine kontinuierliche Arbeitsgruppe für die Unterstützung des interkulturellen Dialogs einrichtet.

Jasmin, Deutschland

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International Understanding in the EU

Growing numbers of states join the European Union. This also means additional cultures, languages and traditions. It is easy to lose track. Will we manage to unite all of them?

And do we want a cultural blending leading to one culture, one tradition, one language? Do we want to surrender our cultures that took centuries to develop?

The answer of the EU commission is: the European Year of Intercultural Dialogue (2008)
Our representatives in the commission realise the problem how to cope with the diversity of culture.
The goal is to encourage europeans to engage in intercultural dialogue and to form active and open-minded citizens. We should use the diversity we have to enhance our understanding of each other, simplify living together and learn from each other.

The EU commission offered 10 million Euro to finance studies on the issue, currently supporting seven cultural and 27 national projects. Each country was allowed to launch its own project. Germany decided to start eight separate projects at schools and other educational institutes.

Also, seven debates in Brussels on the EYID were held which enabled participants to exchange ideas.

In 2008, the “Civil Society Platform for Intercultural Dialogue“ was made avalaible to the project. This is a meeting of organisations working for cultural needs and international communicaton.

In the summer of 2007, the commission organised polls on the intercultural dialogue all over Europe. The Results were used to form the agenda “Rainbow Paper“. It was published for the project's opening ceremony. Subsequently, the EU commission discussed the proposals and the revised edition was presented during the final ceremony in November.

The goal of “Rainbow Paper“ is to support civil organisations for the next years by giving advice on political and practical matters.

For instance, one advice was to unite minorities with the mainstream by explaining and reasoning the differences, thus creating mutual understanding.

The discussion platforms will stay in existence. Hopefully, the EU will set up a task group to support the intercultural dialogue.

Jasmin, Germany

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