Zwei Wochen vor dem Gipfeltreffen der Europäischen Union im Jahre 2007 trafen sich die Umweltminister(innen) der EU-Staaten um neue, weitreichende Klimaschutzziele auszuarbeiten.
Sie verpflichteten sich dazu, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 um durchschnittlich ein Fünftel zu verringern.
Hintergrund ist das Auslaufen des Kyoto-Abkommens im Jahr 2012. Damit hatten sich die Industriestaaten verpflichtet, ihre Treibhausgase zu verringern, und der Nachfolgepakt ist schon in Planung. Die EU will mit gutem Beispiel vorangehen, um Schwellenländer wie China und Indien zum Mitmachen zu bewegen, denn sie ist mit die größte Unterstützerin des Kyoto-Abkommens und treibt es stetig voran.
Das Kyoto-Protokoll ist ein von den UN ins Leben gerufenes Protokoll, das sich für die Stabilisation der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre einsetzt, um einen gefährlichen Wandel des Klimas zu verhindern.
Es ist klar, dass Länder wie Deutschland in der EU einen höheren Beitrag dazu leisten müssen als neu hinzu gekommene Mitgliedstaaten, die momentan noch nicht dazu in der Lage sind, dieses Ziel zu erreichen.
Auch Russland und die USA haben mittlerweile die Notwendigkeit des Klimaschutzes anerkannt und so hat Russland zum 4.November 2004 das Kyoto-Protokoll unterschrieben.
Mit dem neuen US-Präsidenten Barack Obama stehen die Chancen meiner Meinung nach recht gut dafür, dass eine Zusammenarbeit der EU und Amerika besser funktionieren wird und die USA ihre Einstellung ändert, denn bis jetzt war es eher so, dass sie die globale Erwärmung nicht sonderlich beachtet haben muss sich jedes Land klar machen, dass der Klimawandel alle etwas angeht.
Isabel, Deutschland